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Alles dicht? – Fünf wichtige Fragen zu Dichtungssysteme

Dichtungssysteme! Auf den ersten Blick ein – zugegeben – nicht besonders attraktives Thema. Doch das stimmt wahrlich nicht, denn Dichtungssysteme sind zwar unscheinbar, aber dennoch von enormer Bedeutung! Was muss man denn eigentlich bei solchen Dichtungssystemen beachten? Welche Dichtungen gibt es? Wie ist das mit den Dichtungseinsätzen? Sie sehen: es gibt Fragen über Fragen! Genau deshalb beantworten wir Ihnen heute die TOP 5 der am häufigsten gestellten Fragen zu DOYMA Dichtungssysteme.

 

1.     Kann die Dichtung direkt in die Kernbohrung eingesetzt werden?

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass dies vom jeweiligen Mauerwerk abhängig ist. Um jedoch auf Nummer „Sicher“ zu gehen, empfehlen wir Ihnen aber den Einsatz in ein Futterrohr.

 

2.     Muss das Aquagard (= Speziallack zur Abdichtung und Betonversiegelung) benutzt werden?

Im Prinzip besteht bei einer Kernbohrung in Stahlbeton die Pflicht, angeschnittene Bewehrungen (aber auch bei Unterschreitung der Betonüberdeckung) Maßnahmen zu treffen, um eine Korrosion der Bewehrung zu verhindern. Deshalb, aber auch um weitere Fehlstellen zu korrigieren, ist die umfassende Anwendung eines Aquagards zu empfehlen.

 

3.     Gibt es Dichtungen, die von den Standardzuordnungen abweichen?

Ja, denn es gibt durchaus die Möglichkeit, Sonderausführungen anzufertigen. Reichen Sie hierfür der Firma DOYMA einfach vorab den Durchmesser Ihrer Leitungen sowie den Durchmesser von dem jeweiligen Kernloch bzw. Futterrohr ein. DOYMA prüft sodann intern die technischen Machbarkeiten und setzt die Anfrage auf Wunsch um.       

 

4.     Wo muss der Dichtungseinsatz positioniert werden?

Sie sollten den Dichtungseinsatz möglichst weit nach außen (Wasserseite) setzen. Bei speziellen Elementwänden im Bereich des Ortbetons bzw. in dem abdichtenden Teil der Wand sollten Sie jedoch zuvor aussagekräftige Informationen vom jeweiligen Hersteller einholen. Im Zweifel sollten Sie jedoch sicherheitshalber solche Dichtsysteme verwenden, die sowohl in Ortbeton als auch im Fertigbeton abdichten.

 

5.     Was gilt bei Kontakt mit Trinkwasser?

Die Curaflex® Dichtungseinsätze von DOYMA bestehend aus einem Gestell 1.4301 (V2A) bzw. 1.4571 (V4A) und einem Elastomer EPDM-TW (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, trinkwassergeeignet) und sind für den Kontakt mit Trinkwasser bestens geeignet.
Entsprechend den Vorgaben aus der Trinkwasserverordnung liegen für die Verwendbarkeit entsprechende Prüfzeugnisse (basierend auf der Elastomerleitlinie und dem DVGW Arbeitsblatt W270) vor.