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Bauen ohne Anschlusschaos bei Gebäuden ohne Keller? Zeit für die Mehrspartenhauseinführung

Sie möchten nur einmal graben, um alle Leitungen zu verlegen, und das Gröbste ist erledigt? Am einfachsten gelingt das mit einer Mehrspartenhauseinführung (MSHE) für Gebäude ohne Keller: Sie wird ganz einfach in die Bodenplatte Ihres neuen Hauses einbetoniert. Gas, Wasser, Strom und bei Bedarf sogar der Telefonanschluss laufen dabei durch separate Bahnen, gebündelt in einem größeren, dichten Rohr.

Niemand erwartet, dass Sie in die Zukunft sehen können: Ist die Glasfaserverbindung an Ihrem Wohnort erst im nächsten Jahr verfügbar? Kein Problem – planen Sie einfach Leerrohre mit ein. Eine Nachbelegung mit neuer Telekommunikation oder der Austausch bereits verlegter Leitungen erfolgt dann ganz einfach über das vorhandene System, ganz ohne erneutes Aufgraben oder Bohren. Zubehörartikel dafür finden Sie bequem auf unserer Homepage.

Geprüfte Produkte sind dabei besonders sicher und dicht – sowohl gegen eindringendes Wasser als auch gegen ausströmendes Gas, und das über lange Zeiträume. Anders als bei separaten Leitungen können bei einer Mehrspartenhauseinführung mehrere Sparten nebeneinander in derselben Röhre laufen. Sie kommen daher gebündelt aus der Wand und benötigen deutlich weniger Platz als separate Zugänge – ein Vorteil, der sich besonders bei Gebäuden ohne Keller direkt in nutzbaren Quadratmetern niederschlägt.

Wieso ist die Einführung mit Kanalgrundrohren nicht zulässig?

Kanalgrundrohre (KG-Rohre) oder Hochtemperaturrohre waren lange Zeit die verbreitetsten Zugangswege. Sie werden inzwischen aber nur noch für Häuser und Neubauten geduldet, die bis zum 31.12.2016 in die Bauphase gingen. Wird diese Frist nicht eingehalten, kann es bereits beim Versuch, das neue Heim ans Stromnetz anzuschließen, zu Problemen kommen: Der Netzbetreiber wird sich weigern, gegen geltende Sicherheitsvorschriften zu verstoßen. Seit 2017 besteht zudem die gesetzliche Pflicht, dass sämtliche Hauseinführungen gas- und wasserdicht ausgeführt sein müssen.

Unterschiedliche Standards bei getrennten Anschlüssen

Ein grundsätzliches Problem ist zudem die Kompetenzverteilung auf verschiedene Anbieter für Gas, Strom und Wasser: Unterschiedliche Anbieter bedeuten automatisch unterschiedliche Standards. Das gilt besonders dann, wenn Ihr örtlicher Versorger eine Sicherheitsgarantie für die Hauseinführung nur dann ausspricht, wenn er sie selbst gelegt hat – was meist bei Einzelhauseinführungen der Fall ist.

Wir haben die passenden Hauseinführungen

Wie lässt sich diese Problematik umgehen? Nehmen Sie aktiv an Ihrer Bauplanung teil: Lassen Sie sich nicht von der für Ihre Anschlüsse zuständigen Firma bevormunden oder die Anschlusswahl von der Produktpalette der Großhändler diktieren.

Eine Mehrspartenhauseinführung für Gebäude ohne Keller mit vier Leerrohren ist bei uns bereits ab 779,95 Euro als Set erhältlich und entspricht den neuesten Sicherheitsstandards.

Sie sind sich noch unsicher, welche Hauseinführung zu Ihrem Projekt passt? Eine Checkliste mit den wichtigsten Fragen zum Abhaken hilft Ihnen bei der Auswahl.

So gelingt der Einbau

Am Beispiel des Modells von Doyma zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie einfach der Einbau gelingt:

Falls Bauherren mehr Informationen brauchen, beraten unsere Experten natürlich gerne. Kontaktieren Sie uns einfach!

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