Hauseinführungen
Ob Ein-, Zwei-, Drei-, Vier- oder sogar Fünf-Sparte - hier finden Sie die Lösung für einen sicheren Hausanschluss.
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Mehrspartenhauseinführung online kaufen
Das eigene Haus! Für viele ein baldiger Wunsch, aktuelles Großprojekt oder bereits Realität! Doch alle haben etwas gemeinsam: Früher oder später werden sie auf das Thema „Mehrspartenhauseinführung“ stoßen. Vor allem während der Bauarbeiten am Eigenheim den Überblick über sämtliche Maßnahmen zu behalten, ist nicht immer einfach. Vermeintliche „Kleinigkeiten“ können hier schnell zu langwierigen und mitunter teuren Stolperfallen werden – die Hauseinführung gehört dabei zu den Punkten, die zu Unrecht oft erst spät auf dem Plan der Bauherren auftauchen.
Der Bauherr in der Pflicht
Seit mittlerweile 2017 besteht eine gesetzliche Pflicht, dass sämtliche Hauseinführungen gas- sowie wasserdicht ausgeführt sein müssen. Laut Gesetzgeber trägt hierfür der Bauherr die Verantwortung, der letztendlich auch alle Voraussetzungen für eine sichere Einrichtung der Hausanschlüsse gewährleisten muss. Ab diesem Zeitpunkt ist der Bauherr gänzlich auf sich allein gestellt – und das meist ohne das nötige Fachwissen, um Normen, Zertifizierungen und die Anforderungen des jeweiligen Netzbetreibers im Detail einordnen zu können.
Doch wir, als Ihr zuverlässiger wie herstellerunabhängiger Partner, stehen Ihnen zur Seite! Wir bieten Ihnen nicht nur für alle Gegebenheiten das optimale Produkt, sondern auch auf unserer übersichtlichen Plattform zusätzlich relevante Informationen sowie den Kontakt zu unseren hervorragenden Fachexperten.
Was ist eine Mehrspartenhauseinführung?
Eine Mehrspartenhauseinführung ist ein zentrales Bauteil, mit dem mehrere Versorgungsleitungen – üblicherweise Strom, Wasser, Gas und Telekommunikation – gebündelt über nur eine einzige Kernbohrung bzw. Aussparung in ein Gebäude eingeführt werden. Statt für jede Sparte eine eigene Durchführung durch Kellerwand oder Bodenplatte zu schaffen, übernimmt die Mehrspartenhauseinführung diese Aufgabe für alle Leitungen gemeinsam – kompakt, platzsparend und dauerhaft gas- sowie wasserdicht.
Damit Sie Ihre diversen Geräte im Haus auch wirklich nutzen können, bedarf es einer zertifizierten Hauseinführung. Eine sog. Einspartenhauseinführung bzw. Mehrspartenhauseinführung ist aber nicht etwa nur für den Stromanschluss notwendig. Sie ist ein praktischer Alleskönner: Auch die Sparten Wasser, Erdgas, Telekommunikation und Glasfaser profitieren von einer einwandfreien wie sicheren Hauseinführung.
Ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorstellungen können Sie bei uns zwischen einer Einsparten- und einer Mehrspartenhauseinführung wählen. Während Sie mit einer Einspartenhauseinführung einer einzelnen Versorgungssparte den Weg in Ihr Eigenheim ermöglichen, erlaubt Ihnen eine Mehrspartenhauseinführung eine ebenso einfache wie bequeme Bündelung von bis zu fünf Versorgungssparten.
Aufbau und Funktionsweise einer Mehrspartenhauseinführung
Im Kern besteht eine Mehrspartenhauseinführung aus einem Grundkörper mit mehreren Kammern bzw. Schutzrohren, durch die die einzelnen Leitungen geführt werden. Spartendichtelemente verschließen jede Öffnung einzeln – ob genutzt oder nicht. Wird eine Sparte, etwa Gas oder Glasfaser, zum Zeitpunkt des Einbaus noch nicht benötigt, kann das entsprechende Leerrohr einfach unbelegt bleiben und später problemlos nachgerüstet werden, ohne dass erneut gegraben oder gebohrt werden muss. Das macht die Mehrspartenhauseinführung nicht nur zu einer sicheren, sondern auch zu einer vorausschauenden Investition in Ihr Eigenheim.
Pflicht laut Gesetz: Was Bauherren beachten müssen
Grundlage für die gas- und wasserdichte Ausführung von Hauseinführungen sind unter anderem die DIN 18012 und die DIN 18533 sowie die technischen Vorgaben des DVGW (Arbeitsblatt VP 601). Eine früher übliche Einführung mittels einfacher KG-Rohre ist damit nicht mehr zulässig. Ob konkret eine Mehrspartenhauseinführung oder eine Einspartenlösung vorgeschrieben ist, entscheidet letztlich der zuständige Netzbetreiber vor Ort – viele Versorger setzen die Mehrspartenvariante inzwischen als Standard voraus, da sie weniger Durchdringungen im Baukörper erfordert und damit das Risiko von Undichtigkeiten deutlich reduziert.
Für Sie als Bauherr bedeutet das: Informieren Sie sich frühzeitig – idealerweise schon in der Planungsphase – bei Ihrem Netzbetreiber, welche Anforderungen konkret gelten. So vermeiden Sie teure Nacharbeiten und stellen sicher, dass Ihre Hauseinführung von Anfang an normgerecht und abnahmefähig ist.
Mehrspartenhauseinführung mit oder ohne Keller
Die passende Ausführung der Mehrspartenhauseinführung richtet sich danach, ob Ihr Gebäude über einen Keller verfügt oder nicht.
Gebäude mit Keller
Bei Häusern mit Keller erfolgt der Einbau in der Regel als Wanddurchführung: Für die Mehrspartenhauseinführung wird eine runde Kernbohrung in das Kellermauerwerk gesetzt, durch das anschließend das Basisbauteil der Hauseinführung mit den einzelnen Leitungen eingeführt wird. Die Positionierung sollte so gewählt werden, dass der Hausanschlusskasten später gut zugänglich an einer rechtwinklig angrenzenden Wand montiert werden kann.
Gebäude ohne Keller
Bei kellerlosen Gebäuden wird die Mehrspartenhauseinführung stattdessen als Bodeneinführung ausgeführt und bereits vor dem Betonieren der Bodenplatte lage- und höhengenau verlegt. Der Anschluss befindet sich hier später nicht in der Wand, sondern im Fußboden. Da eine nachträgliche Korrektur nach dem Betonieren praktisch nicht mehr möglich ist, muss dieser Schritt frühzeitig mit dem Rohbauunternehmen und dem Netzbetreiber abgestimmt werden.
